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Klimarassismus und antidemokratische Krisenmobilisierung - Reihe "Radikal Rechte Refugien"

06.03.2024, 19:00 Uhr, Online via Zoom

Zu Beginn der Reihe zeigt Dr. Axel Salheiser, wie Rechtsaußenparteien den Klimawandel für sich nutzen, wo die massiven politischen Gefahren des Rückschlags gegen den grünen Umbau liegen und was wir dagegen tun können.

In der Online-Diskussionsreihe "Radikal Rechte Refugien", werden unterschiedliche Subkulturen und Anknüpfungspunkte radikal-rechter Akteur:innen diskutiert. In jeder Sitzung wird eine Lebenswelt radikal-rechter Akteur:innen gesondert behandelt. Ziel ist es dabei, ein tiefgreifendes Verständnis der diversifizierten radikal-rechten Strukturen, Strategien und Ideologien zu entwickeln, um demokratie- und menschenfeindliche Akteur:innen sowie deren Ideologiefragmente besser erkennen und entgegentreten zu können.

Zu Beginn der Reihe zeigt Dr. Axel Salheiser, wie Rechtsaußenparteien den Klimawandel für sich nutzen, wo die massiven politischen Gefahren des Rückschlags gegen den grünen Umbau liegen und was wir dagegen tun können:

Es ist gewiss keine Übertreibung, den industriegemachten Klimawandel und seine Folgen als größte globale Herausforderung der Gegenwart zu bezeichnen - und dies gilt insbesondere für die damit verbundenen Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der demokratischen Kultur. Radikal rechte Parteien und Bewegungen wie die AfD profitieren von multiplen Krisendynamiken und haben die Klima- und Energiepolitik als ein weiteres Aktionsfeld ihres Kulturkampfes erschlossen. In diesem Vortrag stehen zum einen die strukturellen und ideologischen Grundlagen dieses Phänomens im Fokus, zum anderen aber die antidemokratische Strategien in der Klimafrage sowie Einstellungen und Wahrnehmungen der Bevölkerung, die den gesellschaftlichen Konflikt um eine ökologische Transformation grundieren und flankieren.

Axel Salheiser, Dr. phil., ist Soziologe und wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena. Er forscht u.a. zu Rechtsextremismus, Ethnozentrismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Im Rahmen der Beteiligung des IDZ am Forschungsinstitut gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) ist Axel Salheiser Sprecher des Teilinstituts Jena und Projektleiter.

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